Behandlungspflege nach SGB V

Die Behandlungspflege

Voraussetzung für die Behandlungspflege ist:


Behandlungspflege soll die medizinische Behandlung sichern oder Krankenhausaufenthalte vermeiden.


Sie wird vom behandelnden Arzt über die Verordnung häuslicher Krankenpflege verordnet.


Die Behandlungspflege dient dem Ziel der Sicherung der therapeutischen Behandlung


Die Notwendigkeit ist ärztlich verordnet


Kostenträger der Behandlungspflege, ist die Krankenkasse. Für die Leistungen der häuslichen Krankenpflege sind folgende Zuzahlungen gesetzlich vorgeschrieben:


Für jede Verordnung 10 Euro.


Für die ersten 28 Behandlungstage je Kalenderjahr 10 Prozent der Kosten.


Leistungen im Rahmen der Krankenkasse (SGB V)

  • Medikamentengabe (herrichten und verabreichen)
  • Verschiedene Verbände (z.B. PEG, SPF, Wundverband)
  • Abgabe von Augentropfen
  • Inhalation
  • Katheterisieren
  • Blutzuckermessung bei Entgleisung oder Spritzen nach Wert
  • Injektionen (z.B. Insulin, Antitrombosenspritzen)
  • Kompressionsverband an- und ablegen / An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen
  • Medizinische Einreibungen
  • Blutdruckmessung bei Entgleisung
  • Infusionsüberwachung